Blick hinter die Blogkulisse

Blick hinter die Blogkulisse
Bildquelle: Kevin Motschal – Internet Selbständig

Der Webmaster Friday hat wieder einmal ein neues Blog-Thema vorgeschlagen, dass ich gerne aufgreifen möchte. Bei dem Thema Blick hinter die Blogkulisse wird die Hardware, die ich einsetze hinterfragt. Da ich sowieso ein sehr offenes Buch bin, möchte ich auch noch diese kleinen Details preisgeben.

Mein Hauptrechner

Bei meinem Hauptrechner handelt es sich um einen selbstzusammengebauten Windows PC. Zu allererst war Ubuntu als Hauptsystem angedacht. Ubuntu lief auch einige Zeit sehr gut, doch nach und nach fehlten mir immer mehr meine Windows Programme wie Adobe Photoshop. Hauptberuflich bin ich IT & Mediendienstleister und erstelle Webauftritte. Leider kann man Webauftritte ohne Adobe Photoshop und Illustrator nicht wirklich zügig realisieren. Deswegen verwende ich Linux ausschließlich auf Servern und auf meinem Arbeitsrechner Windows 7 Ultimate mitsamt Bitlocker.

Mein Hauptrechner ist rein zum Arbeiten gedacht. Einen aktuellen Intel Core i5 wird man dementsprechend nicht vorfinden. Damals als ich den Rechner zusammenstellte war AMD mitsamt seinem X6 1090T vom Preisleistungsverhältnis super. Deswegen wurde es auch ein AMD-Rechner mit folgender Hardwarezusammenstellung:

  • Plextor PX-256M2S 2,5″ SSD 256 GB
  • OCZ ModXStream Pro 500W
  • Samsung SH-B123L – Blu-ray-Laufwerk
  • Cooler Master CM 690 II Advanced
  • GigaByte GA-890GPA-UD3H 890
  • AMD Phenom II X6 1090T
  • G.Skill DIMM 16 GB DDR3-1333 Quad-Kit
  • XFX Radeon HD 6950 2GB GDDR5 RAM

Wie man deutlich erkennen kann, war mit beim Motherboard USB 3.0 Support und 16 GB Arbeitsspeicher wichtig. Photoshop, Illustrator und Adobe Premiere verschlingen viel Arbeitsspeicher und da kann man nicht genug besitzen. Zudem habe ich mich damals für ein Blu-ray-Laufwerk entschieden. Zum einem kann ich den einen oder anderen Film schauen und zugleich passierte es mir, das mir Kunden schon mehrere Gigabyte als Blu-ray zusandten. Die HD 6950-Grafikkarte habe ich mir zwischendurch Mal gegönnt, als ich doch zum Abschalten ein bis zwei Runden Battlefield Bad Company 2 spielen wollte.
Der Rechner ist nun um die 1,5 Jahre alt, ich denke dafür ist er ziemlich Potent. Er hat eine Windows-Wertung von 7,5 und wird wahrscheinlich auch noch einige Jahre seine Arbeit verrichten müssen. Als Arbeitsmonitor setzte ich einen Fujitsu Siemens 23“ TFT ein. Der Monitor leistet gute Arbeit, bietet einen manuellen Weißabgleich und reicht mir bisher vollkommen aus. Eine Überlegung einen weiteren Monitor anzuschaffen besteht, aber einzig allein wegen zu viel Quelltext, offenen Programmen und der Übersichtlichkeit.

Blick hinter die Blogkulisse - Mein Hauptrechner

Mein mobiler Begleiter

Da ich mich fast täglich zu Kunden befinde, habe ich natürlich auch einen mobilen Begleiter an meiner Seite. Es handelt sich dabei um ein Subnotebook von Acer. Ich habe selbst diese Wahl schon mehrfach bereut. Denn wie ich erst zu spät bemerkt habe, befindet sich dieser Laptop mehr in der Werkstatt als bei mir. Die gesamten Bauteile wurden nach und nach schon ausgetauscht, angefangen beim Motherboard, Tastatur bis hin zum Bildschirm – alles war schon defekt.

Die Wahl auf das Acer Aspire Timeline 3810TZG-414G32N viel einzig allein wegen der Akkulaufzeit, von weit mehr als acht Stunden. Der Akku ist grandios und das ist wichtig. Wenn ich unterwegs bin, dann befindet sich das Gerät nur im Standby-Betrieb. Der Laptop wäre bei einem vollständigen Herunterfahren zu träge. Wenn ich ihn starte braucht er ca. 3-5 Minuten bis man ihn verwenden kann, was für einen Kundenbesuch nicht gerade förderlich ist. Dementsprechend Standby und in Sekunden schnelle kann ich ihn verwenden. Der Laptop selbst besitzt einen VGA- und HDMI-Ausgang und dank der integrierten AMD Radeon-Grafikkarte kann ich auch butterweich Full-HD Material wiedergeben.

Aktuell plane ich den Laptop zu ersetzen. Wenn ich nach Akkulaufzeiten schaue stechen eigentlich nur die Apple-Laptops hervor. Ich muss aber leider gestehen, dass mich zum Beispiel das MacBook Air nicht wirklich interessiert. Es ist für mich zu klein und die 13“ Variante wiederum zu teuer. Wenn würde es ein 13“ MacBook Pro werden, doch bei der Reihe stört mich die schwache Intel HD3000 integrierte Grafikkarte. Wenn es das Modell mitsamt einer ATI Radeon-Grafikkarte geben würde, würde ich sofort zugreifen. Deswegen warte ich aktuelle auf das nächste Jahr, wenn die neuen Modelle vorgestellt werden sollen.

Blick hinter die Blogkulisse - Mein mobiler Begleiter

Das Smartphone, mein Kalender und beständiger Begleiter

Lange Zeit hatte ich nur ein Blackberry Perl. Das Handy war nicht schlecht, aber irgendwie nicht mein Fall. Es folgte ein Nokia Handy für 50 Euro und dann der Wunsch nach einem Smartphone. Zuerst hatte ich ein iPhone dann kam die Nachricht von einem neuen Betriebssystem von Microsoft. Das Windows Phone. Das iPhone hatte ich zu dem Zeitpunkt als Testgerät und empfand es als sehr gut, doch ich wollte auch das neue System von Microsoft eine Chance geben. Ich schickte das iPhone zurück und wartete zwei Monate auf das Windows Phone-System.

Als die ersten Smartphone erschienen, bin ich sofort in einen Laden gegangen und habe das HTC Mozart 7 ausprobiert. Das Smartphone optisch nicht ansatzweise so gut wie ein iPhone aus aber das System auf dem Gerät war atemberaubend gut. Bisher war kein Smartphone-System so schnell, elegant gelöst und durchdacht. Ich zögerte nicht lange und kaufte das HTC Mozart 7 für 350 Euro. Natürlich habe ich es nachträglich entbranded, weil ich nicht auf die Freigabe von Updates von T-Mobile warten wollte. Seitdem begleitet mich mein HTC Mozart jeden Tag. Es ist meine Schaltzentrale für Termine, E-Mails, Kontakte, Xing, Twitter und Facebook. Alles Relevante befindet sich auf diesem Gerät. Natürlich teste ich auch noch andere Systeme wie Android und das neue IOS 5. Gerade das neue iPhone interessiert mich sehr. Ich werde die Chance nutzen und es Mal wieder ausgiebig testen. Dank Cloud sind all meine Daten schnell auf einem neuen Gerät sodass ich mir eigentlich nicht über das Smartphone-Betriebssystem Gedanken mache muss.

Blick hinter die Blogkulisse - Das Smartphone, mein Kalender und beständiger Begleiter

Mein lokaler Server

Tausende von Bildern, Dateien und Passwörter müssen irgendwo untergebracht werden. Auf meinem Hauptrechner speichere ich solche Daten eher ungerne, denn im Falle eines Falles will ich diese Daten geschützt wissen. Ich habe recht lange überlegt wo ich die gesamten Daten speichere und bin durch einen Zufall damals auf den Acer Home Server aufmerksam geworden. Der Acer Home Server war eine neue Serie von Microsoft. Ein neues Serverbetriebssystem namens Windows Home Server kam auf den Markt und richtete sich an Privatleute, mittelständische Unternehmen und Selbständige. Der Server sah nicht nur sehr schick aus, sondern wurde komplett durch eine Remoteoberfläche administriert. Zugleich gab es den sogenannten Drive Extender. Man schob seine vier Festplatten in den Server und der Server selbst verteilte die Daten mehrere Mal auf den unterschiedlichen Festplatten. Der Clou – es wurde einem nur eine sehr große Festplatte angezeigt.

Nach ca. einen halben Jahr erschien Windows Home Server 2011. Eigentlich nur für meinen Server ausgelegt bekam ich es trotzdem hin zu installieren. Es läuft auch sehr gut und kann alles was es sollte. Leider wurde der Drive Extender entfernt und weil meinen Server kein Raid besitzt musste ich den umständlichen Weg gehen und lasse zwei der Festplatten per Software-Raid auf die anderen beiden Festplatten spiegeln. Die Lösung ist nicht super, aber funktioniert tadellos. Zugleich lasse ich auf eine ESATA-Festplatte regelmäßig ein vollständig verschlüsseltes Backup erstellen und verwahre diese in einem Bankschließfach auf.

Eine dreifache Absicherung, so wie es sein sollte. Sollte ein Feuer oder ein Einbruch begangen werden, dann bin ich wenigstens abgesichert.

Blick hinter die Blogkulisse - Mein lokaler Server

Viel Technik für die alltägliche Arbeit

Wie man deutlich sieht, bestimmt die Technik meinen Arbeitsalltag. Mein Rechner wenn es um Arbeit im Büro geht, mein Laptop und Smartphone wenn ich unterwegs bin. Anstatt auf Apple zusetzen bin ich bisher Microsoft und Windows 7 treu geblieben. Natürlich überlege ich auch ob ich mir einen Mac Mini mit Mac OS X zulege, weil dieser sehr klein und trotzdem für die alltägliche Arbeit ausreichend sei. Aber immer wenn ich die Preise sehe, dann lasse ich diese Idee schnell wieder verschwinden. Apple hat für mich einen Reiz, aber ich muss mir immer wieder die Frage stellen: Lohnt es sich wirklich so viel Geld für einen Apple-Rechner auszugeben? Aber wer weiß was die Zukunft bringt. Vielleicht Wechsel ich doch noch meine Hardware und dann folgt ein neuer Artikel mit dem Title “Mein Wechsel zu Apple”.

Zudem würde es mich interessieren, was für Hard- und Software ihr einsetzt. Schreibe eure Konfiguration in den Kommentaren oder diskutiert mit mir welches System Windows 7 oder Lion sich besser für die alltägliche Arbeit eignet.

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